Pionier Piccard hat Ängste beim Deltafliegen überwunden

Bertrand Piccard hat seine Schüchternheit längst überwunden - hier bei einem Auftritt am Klimagipfel von Paris.
Bertrand Piccard hat seine Schüchternheit längst überwunden - hier bei einem Auftritt am Klimagipfel von Paris. © Keystone
Abenteurer Bertrand Piccard war als Teenager sehr schüchtern, hat seine Ängste beim Deltafliegen überwunden. Dies habe sein Leben “von einem Tag auf den anderen verändert”, sagte der 57-Jährige der deutschen Wochenzeitung “Die Zeit”.

Er sei so schüchtern gewesen, dass ihn sein Sportlehrer sogar für zurückgeblieben gehalten habe. Doch 1974 habe er zum ersten Mal einen Deltaflieger gesehen: “Ich wusste sofort, das wollte ich machen: mit einem Dreieck aus Plastik über mir vom Berg springen und fliegen.” Das Deltafliegen habe sein Leben radikal verändert.

Der Sohn des Tiefseeforschers Jacques Piccard hatte im März 1999 zusammen mit dem britischen Co-Piloten Brian Jones als Erster nonstop in einem Ballon die Erde umrundet. Momentan arbeitet Piccard daran, dass sein Sonnenflieger “Solar Impulse 2” seine Erdumrundung abschliessen kann.

Wegen beschädigter Batterien wird das Flugzeug auf Hawaii gewartet. “Wir versuchen, etwas Unmögliches zu schaffen: mit einem Flugzeug ohne Kraftstoff Tag und Nacht in der Luft zu bleiben. Dass etwas so Schwieriges selten nach Plan verläuft, sollte klar sein”, sagte Piccard.

(SDA)


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