Polizei sperrt in Zürich Strasse bei einer jüdischen Schule

Wegen verdächtiger Personen vor einer jüdischen Schule sperrte die Stadtpolizei Zürich am Donnerstag eine Strasse im Kreis 4. (Symbolbild)
Wegen verdächtiger Personen vor einer jüdischen Schule sperrte die Stadtpolizei Zürich am Donnerstag eine Strasse im Kreis 4. (Symbolbild) © KEYSTONE/WALTER BIERI
Verdächtige Personen und ein Auto mit belgischen Kontrollschildern in der Nähe einer jüdischen Schule haben in Zürich einen Polizeieinsatz ausgelöst. Aus Sicherheitsgründen wurde am Donnerstagmorgen unter anderem eine Strasse gesperrt.

Die Schule an der Schöntalstrasse im Zürcher Kreis 4 meldete am Mittwochabend, dass ein verdächtiges Fahrzeug mehrmals an der Schule vorbeigefahren sei. Das Auto hatte belgische Kontrollschilder. Ein Mediensprecher der Zürcher Stadtpolizei bestätigte eine entsprechende Meldung von Tele Züri.

Bereits am Mittwochnachmittag hatte sich ein unbekannter Mann im Bereich der Schule verdächtig verhalten und fotografiert. In Absprache mit den Verantwortlichen der Schule ergriff die Polizei verschiedene Sicherheitsmassnahmen.

Unter anderem wurde am Donnerstagvormittag die Schöntalstrasse zwischen dem Stauffacherquai und der Hallwylstrasse für einige Stunden gesperrt. Am Nachmittag wurde die Strasse wieder geöffnet, die Polizei hat jedoch noch weitere Massnahmen für die Sicherheit der Schule getroffen.

Details über den Einsatz gab die Polizei nicht bekannt, die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Hinweise auf eine strafbare Handlung liegen der Polizei bis jetzt nicht vor.

Der Unterricht ging für die Schülerinnen und Schüler trotz des Einsatzes weiter. An der Tagesschule werden rund 180 Kinder von 40 jüdischen und nicht-jüdischen Lehrkräften unterrichtet.

(SDA)


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