Beziehungsdelikt in Thal fordert eine Tote

In Thal wurde eine tote Frau in diesem Haus gefunden.
In Thal wurde eine tote Frau in diesem Haus gefunden. © TVO/Tobias Lenherr
Am Mittwochmorgen wurde eine 44-jährige Schweizerin in Thal Opfer eines Tötungsdelikts. Der Beschuldigte, ein 50-jähriger Deutscher, wurde mit schweren Schnittverletzungen vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.

Die Polizei habe am frühen Morgen einen Notruf erhalten, sagt Florian Schneider von der Kantonspolizei St.Gallen: «Kurz nach sieben Uhr ging die Meldung ein, dass in Thal in einem Mehrfamilienhaus zwei verletzte Personen gefunden worden seien.» Mehrere Patrouillen, der Rettungsdienst, sowie die Rega seien daraufhin ausgerückt.

Tötungsdelikt steht im Vordergrund

Gemäss Mitteilung der Kantonspolizei St.Gallen, handelt es sich bei der Tat um ein Tötungsdelikt. Ein 50-jähriger Deutscher steht im Verdacht, seine 44-jährige Partnerin aus der Schweiz getötet zu haben.

Die Tat habe sich morgens um sieben Uhr im Keller des Mehrfamilienhauses zugetragen. Beide Personen wurden demnach durch Schnitte schwer verletzt. Nach dem Eintreffen der Polizei erlag die Frau den Verletzungen, der beschuldigte Mann liegt schwer verletzt im Spital. Die Verstorbene wohnte gemäss Polizei zeitweise beim Beschuldigten im Mehrfamilienhaus in Thal. Die Polizei ist mit Spezialisten vor Ort und klärt Genaueres ab.

Strassensperren wegen Rega-Helikopter

Aufgrund des Grossaufgebots von Polizei, Spezialteams, Rega und Forensik sei auch der Verkehr am Morgen eingeschränkt gewesen, sagt Schneider: «Wir mussten die Feuerwehr zudem aufbieten, weil der Helikopter der Rega nah an der Strasse gelandet ist.» Die Verbindung zwischen Buchen und Thal musste zwischenzeitlich gesperrt werden, ist aber mittlerweile wieder für den Verkehr geöffnet.

(saz)


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