Post sortiert in Frauenfeld mehr Pakete

Das Paketzentrum Frauenfeld verarbeitet neu bis zu 25'000 Pakete pro Stunde.
Das Paketzentrum Frauenfeld verarbeitet neu bis zu 25'000 Pakete pro Stunde. © Nana do Carmo / TZ
Die Schweizer kaufen immer mehr online ein – dadurch steigt auch die Paketmenge, die die Post täglich befördert. Die Post reagiert darauf und baut das Paketzentrum in Frauenfeld aus. Dadurch verarbeitet das Zentrum neu bis zu 25’000 Paketen pro Stunde.

Jedes Paket landet auf seinem Weg zum Empfänger in einem der drei Paketzentren Frauenfeld, Härkingen oder Daillens. Minütlich hat die Sortieranlage im Paketzentrum Frauenfeld bisher etwas über 300 Pakete verarbeitet. Die Sortierung erfolgt automatisch. Ein Scanner erfasst jedes Paket, eine Software sorgt dafür, dass das Paket ans richtige Ziel gelangt.

Neu 400 Pakete pro Minute

Um der wachsenden Paketmenge gerecht zu werden, hat die Post das Paketzentrum Frauenfeld mit einer leistungsfähigeren Anlage ausgerüstet. Die Anlage verarbeitet bis zu 25’000 Pakete pro Stunde, also über 400 Pakete pro Minute.
Die Paketmenge steigt rasant an. Im vergangenen Jahr stellte die Post beinahe 112 Millionen Pakete zu – acht Millionen mehr als 2013. Grund für die Zunahme ist, dass Schweizer immer mehr online einkaufen. Gerade in den Bereichen Heimelektronik und Kleider hat der Online-Handel stark zugenommen, wie eine Grafik von carpathia.ch zeigt.

Erwartungen der Kunden haben sich verändert

Neben der gestiegenen Anzahl Pakete haben sich auch die Erwartungen der Kunden verändert. Wer online einkauft, erwartet, die Ware am nächsten Tag zu erhalten.

(tlb)


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