Potsdamer Platz in Berlin hat neue Besitzer

Gehört neu dem Immobilienkonzern Brookfield und dem südkoreanischen Staatsfonds: Der Potsdamer Platz in Berlin.
Gehört neu dem Immobilienkonzern Brookfield und dem südkoreanischen Staatsfonds: Der Potsdamer Platz in Berlin. © KEYSTONE/AP/MARKUS SCHREIBER
17 Gebäude, zehn Strassen und zwei Plätze: Das Gelände rund um den Potsdamer Platz in Berlin hat einen neuen Besitzer. Eine Tochtergesellschaft des US-Immobilieninvestors Brookfield übernahm das Areal zusammen mit dem südkoreanischen Staatsfonds. Das gab Brookfield am Montag in Berlin bekannt.

Über den Kaufpreis vereinbarten alle beteiligten Parteien demnach Stillschweigen. Das Areal hat eine Fläche von rund 270’000 Quadratmetern.

Die Immobilien umfassen den Angaben zufolge einen Mix aus Büro-, Geschäfts-, Wohn- und Freizeitflächen sowie ein Hotel. Mehr als 480 nationale und internationale Firmen haben sich nach Angaben von Brookfield dort niedergelassen. “Der Potsdamer Platz ist eine der bekanntesten Immobilien der Welt”, erklärte der Chef von Brookfield Property Partners, Ric Clark.

Die Brookfield-Tochter und der südkoreanische Staatsfonds übernahmen das Areal vom Immobilienfonds SEB ImmoInvest, der seit Jahren aufgelöst wird. Seit September 2015 gehört der Fonds zur Savills Fund Management Gruppe.

Brookfield ist nach eigenen Angaben einer der weltweit grössten Immobilienverwalter und besitzt Immobilien im Wert von über 65 Milliarden Dollar – darunter 150 Einkaufszentren.

(SDA)


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