Leibwächterin vergisst Pistole auf Toilette

Die niederländische Prinzessin Amalia - hier im Februar 2015 mit ihren beiden jüngeren Schwestern - besucht seit August ein Gymnasium in Den Haag. (Archivbild)
Die niederländische Prinzessin Amalia - hier im Februar 2015 mit ihren beiden jüngeren Schwestern - besucht seit August ein Gymnasium in Den Haag. (Archivbild) © Keystone
Eine Personenschützerin der niederländischen Prinzessin Amalia hat ihre Pistole auf der Mädchentoilette von Amalias Schule in Den Haag liegengelassen. Das sei ein “unglücklicher Moment” der Unaufmerksamkeit gewesen. Folgen hat der Lapsus keine.

Laut einem Polizeisprecher nahmen weder die 12-jährige Prinzessin Amalia noch die Mitschülerinnen die Pistole in die Hand. Die Mädchen seien, als sie die Waffe in der Toilette fanden, der Leibwächterin hinterhergelaufen und hätten sie gefragt, ob sie ihre Pistole nicht lieber mitnehmen wolle.

Die Polizistin sei daraufhin zur Toilette geeilt, habe ihre Waffe ergriffen, in das Holster gesteckt und sei verschwunden.

Prinzessin Amalia – Tochter von König Willem-Alexander und Königin Máxima – war erst im August in das Christliche Gymnasium Sorghvliet in Den Haag aufgenommen worden, dessen Slogan “In Sorghvliet passiert mehr!” lautet.

Der Schuldirektor sagte dem niederländischen TV-Sender NOS, dank des “schnellen und korrekten Handelns der Betroffenen” sei die Sicherheit der Schüler nicht gefährdet gewesen. Deswegen habe man auch beschlossen, die Eltern nicht über den Waffenfund auf dem stillen Örtchen zu unterrichten.

Die Polizei teilte mit, alle Beamten seien nach dem Vorfall noch einmal an die Regeln für den Umgang mit ihren Dienstwaffen erinnert worden. Die vergessliche Personenschützerin sei aber nicht bestraft worden. Die Beamtin gehört zu einer speziellen Sicherungsgruppe der Polizei, die für den Schutz der niederländischen königlichen Familie zuständig ist.

(SDA)


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