Pro-Continental-Team Roth muss aufgeben

Keinen Co-Sponsor gefunden: Stefan Blaser musste das Aus seines Pro-Continental-Profiteams Roth bekanntgeben
Keinen Co-Sponsor gefunden: Stefan Blaser musste das Aus seines Pro-Continental-Profiteams Roth bekanntgeben © KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER
Die Schweiz verliert auf die nächste Saison nicht nur das World-Tour-Team IAM, sondern auch das Team Roth auf der zweithöchsten Stufe.Die 2011 gegründete, und erst 2016 in die Kategorie Pro Continental aufgestiegene Equipe lässt sich nicht mehr finanzieren.

«Das Ausbleiben eines potenziell grossen Co-Sponsors sowie unvorhergesehene finanzielle Verbindlichkeiten im sechsstelligen Bereich aus der vergangenen Saison 2015 forcierten diese Strategieänderung», schreibt Teambesitzer Stefan Blaser in einer Mitteilung.

«Ohne finanzielle Sicherheit ist es für uns unmöglich das Team auf diesem Niveau noch eine weitere Saison fahren zu lassen», erklärt Blaser. «Wir bedauern diesen Schritt sehr. Bis kurz vor dem Entscheid standen wir noch in Verhandlungen für neue Partnerschaften, die aber leider nicht zu Stande gekommen sind.» Er versichert: «Wir werden nach Möglichkeiten suchen, um Folgelösungen für jeden einzelnen Rennfahrer und Mitarbeiter anzubieten.»

Die Roth-Gruppe bleibt weiterhin Sponsor des Nachwuchsteams und fördert das Projekt nachhaltig. Das erfolgreiche Junioren-Team aus der Saison 2016 wird im nächsten Jahr als U23-Development-Team «als Engagement für den Schweizer Radsport» weitergeführt.

(SDA)


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