Provisorischer Formel-1-Kalender mit 21 Grands Prix

Provisorischer Formel-1-Kalender mit 21 Grands Prix
© KEYSTONE/EPA AAP/JOE CASTRO
Im provisorischen Rennkalender für die kommende Formel-1-Saison sind wie 2016 die Rekordzahl von 21 Grands Prix aufgeführt. Neue Strecken sind im Kalender nicht vorgesehen.Der Auftakt erfolgt am 26. März 2017 wie gewohnt in Melbourne. Das Saisonfinale steigt am 26. November wiederum in Abu Dhabi.

Die Grands Prix von Kanada (11. Juni), Deutschland (30. Juli) und Brasilien (12. November) wurden vom Motorsport-Weltrat des internationalen Automobilverbands FIA an seiner Sitzung am Mittwoch in Paris noch nicht endgültig bestätigt.

Ausserdem hat der Motorsport-Weltrat des internationalen Automobilverbandes FIA hat am Mittwoch einige Änderungen für die nächste Formel-1-Saison bekanntgegeben. Die wichtigste Neuerung betrifft das Umgehen des Reglements, wie es etwa von Weltmeister Lewis Hamilton in Francorchamps mit dreimaligem Motorwechsel praktiziert wurde. Dies ist künftig nicht mehr möglich.

Sollte ein Fahrer im kommenden Jahr bei einem WM-Rennen mehrere Fahrzeug-Elemente tauschen lassen, die eine Strafe nach sich ziehen, so darf er nur noch das letzte gewechselte Element in den darauffolgenden Rennen straffrei nutzen. Hamilton hätte damit nur den letzten in Belgien getauschten Motor in der restlichen Saison nützen können, ohne in der Startaufstellung Plätze einzubüssen.

Hamilton hatte in Francorchamps insgesamt 55 Strafplätze kassiert. Nachdem der Brite das Rennen aus der letzten Reihe in Angriff genommen hatte, waren diese aber mit einem Schlag getilgt. Hamilton hatte somit drei neue Triebwerke für die entscheidende WM-Phase zur Verfügung. Auch andere Piloten nutzten dieses Schlupfloch im Reglement.

Ausserdem wurde auch ein neues Startprozedere bei Regen beschlossen. Ab der kommenden Saison wird es bei nassem Wetter keinen fliegenden Rennstart hinter dem Safety Car mehr geben, sondern einen normalen Start hinter der Ampel.

Provisorischer WM-Kalender 2017. 26. März: Australien, Melbourne. – 2. April: China, Shanghai. – 16. April: Bahrain, Sakhir. – 30. April: Russland, Sotschi. – 14. Mai: Spanien, Barcelona. – 28. Mai: Monaco, Monte Carlo. – 11. Juni*: Kanada, Montreal. – 18. Juni: Europa, Baku (AZE). – 2. Juli: Österreich, Spielberg. – 9. Juli: Grossbritannien, Silverstone. – 23. Juli: Ungarn, Budapest. – 30. Juli*: Deutschland, Hockenheim. – 27. August: Belgien, Spa-Francorchamps. – 3. September: Italien, Monza. – 17. September: Singapur, Singapur. – 1. Oktober: Malaysia, Sepang. – 8. Oktober: Japan, Suzuka. – 22. Oktober: USA, Austin. – 29. Oktober: Mexiko, Mexiko-Stadt. – 12. November: Brasilien, São Paulo*. – 26. November: Vereinigte Arabische Emirate, Abu Dhabi.

* = noch nicht endgültig bestätigt durch den Internationalen Automobilverband

(SDA)


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