Puma lebt mitten in Los Angeles: Tötete er einen Koala?

Eine Aufnahme von Puma P-22 aus dem November 2014: Das Raubtier, das durch einen Park in Los Angeles streunt, hat möglicherweise einen Koala auf dem Gewissen. (Archivbild)
Eine Aufnahme von Puma P-22 aus dem November 2014: Das Raubtier, das durch einen Park in Los Angeles streunt, hat möglicherweise einen Koala auf dem Gewissen. (Archivbild) © KEYSTONE/AP National Park Service/UNCREDITED
Der mysteriöse Tod eines Koalas aus dem Zoo von Los Angeles geht möglicherweise auf das Konto eines weit über die Stadt hinaus bekannten und beliebten Raubtiers: des Pumas P-22. Das Tier wurde in der fraglichen Nacht von einer Überwachskamera gefilmt.

Es war exakt die Nacht Anfang März, in welcher der übel zugerichtete Leichnam des toten Koalas 400 Meter vom Zoo entfernt entdeckt wurde. Der Puma, der gewöhnlich durch den zentral gelegenen Griffith Park stromert, wurde so etwas wie das inoffizielle Maskottchen Los Angeles’, seit er es irgendwie aus den 30 Kilometer entfernten Bergen über zwei 8-spurige Highways in die Stadt geschafft hatte.

Ein Bild von P-22 ging 2013 um die Welt, als ein Fotograf den Puma vor dem hell erleuchteten Hollywoodschriftzug ablichten konnte.

Seit längerem wird in Los Angeles diskutiert, ob ein Puma in einem populären Park einer so grossen Stadt eine gute Idee ist. Pumas wiegen bis zu 80 Kilo. Zu P-22 gibt es einen Twitter-Feed, ausserdem hat er einen Fanclub.

“Welches Raubtier auch immer den Koala getötet hat – wir müssen P-22 auf jeden Fall in eine sicherere Region umsiedeln, wo er herumstreunen kann, ohne mit Menschen in Kontakt zu kommen”, sagte Mitch O’Farrell von der Stadt Los Angeles der LA Times.

Der Griffith Park ist mit gut 17 Quadratkilometern einer der grössten in Los Angeles. Er liegt einen Steinwurf von Hollywood entfernt und ist sehr beliebt bei Fahrradfahrern und Wanderern.

(SDA)


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