FC St.Gallen siegt drittes Mal in Folge

Die FCSG-Neuzugänge Jasper van der Werff und Rúnar Sigurjónsson feiern ihren Sieg über Thun.
Die FCSG-Neuzugänge Jasper van der Werff und Rúnar Sigurjónsson feiern ihren Sieg über Thun. © Keystone/Marcel Bieri
Vierte Niederlage in Serie von Thun, dritter Sieg in Serie des FC St.Gallen. Der Match in Thun, der unentschieden hätte ausgehen können, brachte den auf einer Welle des Erfolgs reitenden St.Gallern einen 2:1-Sieg.

Lange Zeit schienen die Thuner auf dem besten Weg zu sein, nach drei Niederlagen wieder einmal gewinnen oder zumindest punkten zu können. Sie dominierten in der ersten halben Stunde deutlich. Das Führungstor nach zehn Minuten, erzielt von Marvin Spielmann nach einem schönen Diagonalpass von Grégory Karlen, war eine zu geringe Ausbeute. Der junge Oltner Spielmann, vom FC Wil ins Berner Oberland gekommen, hatte zu Beginn der Saison in rascher Folge sechs Meisterschaftstore erzielt. Nach einer Verletzung scheint er die Produktion wieder aufgenommen zu haben.

Toko: «Haben Eier gezeigt»

Der FC St.Gallen – auch bedingt durch ein breites Lazarett – knüpfte nicht an die jüngsten Erfolge in Basel (2:0) und gegen Lugano (3:0) an. Aber nach dem zu diesem Zeitpunkt überraschenden Ausgleich nach 32 Minuten fanden sie sich für den Rest der Partie viel besser zurecht. Der langjährige Thuner Andreas Wittwer schlug die Flanke auf den Torschützen Nassim Ben Khalifa. Noch vor der Pause wären die Ostschweizer entgegen dem Spielverlauf beinahe in Führung gegangen. Auf eine Flanke des überzeugenden Nassim Ben Khalifa traf Nzuzi Toko mit einem Kopfball die Oberkante der Latte.

Ben Khalifas Ausgleich im Video:

«Ich bin mega stolz auf die Mannschaft», sagt Toko im Interview mit FM1. Nach Anfangsschwierigkeiten sei es in der zweiten Halbzeit besser gelaufen. «Wir haben Eier gezeigt. Wie Männer sind wir dagestanden und haben drei Punkte heimgeholt.»

Grosse Chancen zum Schluss

In der zweiten Hälfte hätte das Führungstor auf beiden Seiten fallen können. Die einzige zwingende Aktion schloss St.Gallens Neuzugang Rúnar Sigurjónsson nach einem langen Rush mit dem Siegestor ab. Nach dem 1:2 waren die Thuner minutenlang deroutiert. Erst in den letzten Minuten kamen sie noch zu zwei grossen Chancen.

Sigurjónssons grosser Moment:

St.Gallen ist für den FC Thun traditionsgemäss ein zäher Gegner. Obwohl die Mannschaften in den letzten Jahren immer wieder andere Gesichter hatten, gewannen die Berner nur zwei der letzten zwölf Duelle. St.Gallen besiegte Thun in dieser Zeit siebenmal. Und nunmehr – in dieser Saison – dreimal nacheinander.

(SDA)

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