Putin badet in eisig kaltem Wasser

Aus Anlass des Epiphanias-Festes der orthodoxen Kirche: Der russische Präsident Wladimir Putin - umgeben von Popen und Ikonen - taucht bei minus fünf Grad Celsius in den Seliger-See nordwestlich von Moskau.
Aus Anlass des Epiphanias-Festes der orthodoxen Kirche: Der russische Präsident Wladimir Putin - umgeben von Popen und Ikonen - taucht bei minus fünf Grad Celsius in den Seliger-See nordwestlich von Moskau. © Keystone/AP POOL SPUTNIK KREMLIN/ALEXEI DRUZHININ
Viele Russen haben in der Nacht zum Freitag aus Anlass des Epiphanias-Festes der orthodoxen Kirche ein Bad in eisigen Gewässern genommen. Auch der russische Präsident Wladimir Putin wagte sich in das kalte Wasser.

Putin tauchte – umgeben von Popen und Ikonen – bei minus fünf Grad Celsius mit nacktem Oberkörper in den Seliger-See ein, 350 Kilometer nordwestlich von Moskau.

In einigen Gegenden untersagten die Behörden das Religionsritual zum Dreikönigsfest wegen der extremen Temperaturen. In Teilen Sibiriens wurden 68 Grad unter dem Gefrierpunkt gemessen.

Im vergangenen Jahr beteiligten sich mehr als zwei Millionen Russen an dem Eisbad, das jeweils in der Nacht vom 18. zum 19. Januar stattfindet. Gemäss der orthodoxen Tradition muss der Gläubige drei Mal ins Wasser eintauchen – im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes.

Mit dem Ritual wird an die Taufe Jesu im Jordan-Fluss durch Johannes den Täufer erinnert. Orthodoxe Priester segnen bei dieser Gelegenheit Gewässer, Wasserläufe und Meere.

(SDA)


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