Ein Sieg vielleicht mit Folgen

Ingeborg Schmid, Gemeindepräsidentin von Bühler.
Ingeborg Schmid, Gemeindepräsidentin von Bühler. © SGT
Die Gemeinde Bühler hat am Sonntag dem neuen Entschädigungsreglement zugestimmt – aber nur ganz knapp. Für die Gegner der Vorlage ist das nun die Chance, SVP-Gemeindepräsidentin Ingeborg Schmid erneut anzugreifen. 

Bühlers Gemeindepräsidentin Ingeborg Schmid (SVP) hat in den vergangenen Jahren manch eisigen Gegenwind gespürt. Schlagzeilen verursachte beispielsweise der Streit um die neuen Adressen. Am Sonntag errang Schmid bei der Abstimmung um das neue Entschädigungsreglement trotz Gegenwehr der FDP jedoch einen knappen Sieg. Nur: Das Ja zu einem höheren Gehalt für das Gemeindepräsidium (65’000 statt 55’000 Franken)  könnte sich nun als Pyrrhussieg entpuppen.

Die unterlegenen Freisinnigen werten die Chancen jetzt höher, Schmid aus dem Amt zu jagen. “Der grosse Vorteil ist, dass mit der jetzt übertrieben hohen Entschädigung bei den nächsten Wahlen eher ein Gegenkandidat fürs Gemeindepräsidium gefunden wird”, wird Gilgian Leuzinger, Präsident der lokalen FDP, in der Appenzeller Zeitung zitiert. Pikant: Leuzinger ist Schmids Vorgänger.

Die nächsten Gesamterneuerungswahlen stehen 2019 an.

(red)

 


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