Kanye West bleibt vorerst im Spital

Hat er sich zu viel zugemutet? Nach einer anstrengenden Tournee und dem Raubüberfall auf seine Frau Kim Kardashian brach Kanye West zusammen. Bis auf Weiteres bleibt der Musiker im Spital. (Archivbild)
Hat er sich zu viel zugemutet? Nach einer anstrengenden Tournee und dem Raubüberfall auf seine Frau Kim Kardashian brach Kanye West zusammen. Bis auf Weiteres bleibt der Musiker im Spital. (Archivbild) © KEYSTONE/AP Invision/CHARLES SYKES
Zuletzt hatte er auf Fans einen verwirrten Eindruck gemacht – nun lässt sich Kanye West im Spital behandeln. Dort bleibt der 39-Jährige anscheinend auch am US-amerikanischen Feiertag Thanksgiving.

Eingeliefert worden war West am Montag in Los Angeles mit Erschöpfungsanzeichen und Schlafmangel, wie US-Medien mit Bezug auf Angaben seiner Familie übereinstimmend berichteten. Das US-amerikanische Erntedankfest Thanksgiving, das am Donnerstag gefeiert wird, wird der 39-Jährige im Spitalbett verbringen.

Der Rapper hatte zuvor seine «Saint Pablo»-Tournee, bei der noch 21 Konzerte ausstanden, ohne Angabe von Gründen abgebrochen. Schon am Samstag hatte der Rapper Fans verärgert, als er ein Konzert in Sacramento anderthalb Stunden später als geplant begann und nach nur drei Songs minutenlang gegen Hillary Clinton und mehrere Prominente schimpfte, bevor er die Show schliesslich ganz abbrach. Auch einen für Sonntag geplanten Auftritt in Los Angeles hatte der Rapper kurzerhand abgesagt.

Unterstützung erhält West von Lady Gaga via Twitter. Sie bezeichnete seine Entscheidung, die Konzertreise zu stoppen und auf sich selbst aufzupassen, als mutig. Er sei ein grossartiger Künstler. «Ich liebe und unterstütze dich, Bruder.» Sie sei zwar nicht mit all seinen Aktionen einverstanden, hoffe aber, dass die Öffentlichkeit mehr Mitgefühl zeige, statt sich über mögliche psychische Erkrankungen von Menschen lustig zu machen, führte Lady Gaga weiter aus.

Lady Gaga hatte selbst nach einem Zusammenbruch 2013 ihre Welttournee stoppen müssen. Die Popdiva hat wiederholt über ihre Erfahrungen mit Depressionen, Angstzuständen und Erschöpfung gesprochen.

(SDA)


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