Rechtsrutsch im Kantonsrat 

BDP und EVP sind im Kantonsrat nicht mehr vertreten.
BDP und EVP sind im Kantonsrat nicht mehr vertreten. © (KEYSTONE/Regina Kuehne)
Im St. Galler Kantonsrat kommt es zu einem Rechtsrutsch: SVP und FDP gewinnen neun Sitze und erringen die absolute Mehrheit. CVP und Grünliberale verlieren je drei Sitze, während BDP und EVP ganz aus dem Parlament verschwinden.

Die neue Sitzverteilung im 120-köpfigen Kantonsrat lautet: SVP 40 (+5), FDP 26 (+4), CVP 26 (-3), SP 20 (unverändert), Grüne 5 (unverändert), Grünliberale 2 (-3), BDP 0 (-2), EVP 0 (-2), Parteilose 1.

Die BDP verschwindet nach vier Jahren wieder aus dem 120-köpfigen Parlament: Die Partei verlor beide Sitze, die sie 2012 in St. Gallen und Wil gewonnen hatte. Auch die beiden EVP-Vertreter in St. Gallen und in Werdenberg wurden nicht mehr gewählt, so dass die Partei nicht mehr im Kantonsrat vertreten ist.

Trotz Rechtsrutsch nicht mehr gewählt wurde Herbert Huser – ein ganz bitterer Sonntag für den Kantonalpräsident der SVP, der auch als Regierungsratskandidat kläglich gescheitert ist.


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