Rega mit über 100 Einsätzen am Wochenende

Die sommerliche Witterung führt vermehrt zu Unfällen, weil sich unser Freizeitverhalten ändert.
Die sommerliche Witterung führt vermehrt zu Unfällen, weil sich unser Freizeitverhalten ändert. © KEYSTONE/DOMINIC STEINMANN
An diesem Sommerwochenende war die Rega rund um die Uhr beschäftigt. Insgesamt koordinierte die Helikopter-Einsatzzentrale über 100 Einsätze, unter anderem auf dem Säntis. 

Das sonnige Wetter vom Wochenende hat auch seine Schattenseiten. So wirkte sich die sommerliche Witterung auf unser Freizeitverhalten aus – und somit auf ein hohes Einsatzaufkommen bei der Rega, wie diese am Sonntagabend in einer Mitteilung schreibt.

Drei Helikopter am Säntis unterwegs

Wie FM1Today berichtete, erfasste eine Lawine zehn Personen, die auf dem Weg zum Säntis waren. Die Schnee- und Geröllmassen führte zu teils schwer verletzten Personen. Die Verletzten wurden mit drei Helikoptern ausgeflogen und in die umliegenden Spitäler gebracht.

Ältere Frau aus Bach gerettet

Eine ältere Wanderin stürzte am Sonntagabend bei Val da Riein im Kanton Graubünden in einen Bach und wurde von der Strömung erfasst. Es gelang ihr, sich auf einen Felsen zu retten und per Handy in ihrem Hotel anzurufen. Dieses alarmierte die Rega. Mit einer Rettungswinde der Rega wurde die Frau aus ihrer Lage befreit und ins Spital geflogen.

Transport eines Frühgeborenen

Den grössten Teil der Alarmierungen machten medizinische Notfälle wie Krankheiten und Kreislaufbeschwerden aus. An zweiter Stelle standen Bergunfälle. Wie die Rega weiter mitteilt, waren auch Unfälle in Verkehr, Sport und Alltag vertreten. Unter anderem musste auch ein Frühgeborenes im Inkubator transportiert werden. Drei Ambulanz-Jets der Rega waren auch im Einsatz und brachten vier Patienten aus dem Ausland zurück in die Schweiz.

(red/Rega)


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