Regisseur André Téchiné begeistert mit Bekenntnis zur Leidenschaft

Der französische Regisseur André Techiné (M) schickt den Schweizer Schauspieler Kacey Mottet Klein (r.) in "Quand on a 17 ans" auf die schwierige Suche nach der sexuellen Orientierung.
Der französische Regisseur André Techiné (M) schickt den Schweizer Schauspieler Kacey Mottet Klein (r.) in "Quand on a 17 ans" auf die schwierige Suche nach der sexuellen Orientierung. © /AP/AXEL SCHMIDT
Regisseur André Téchiné vertraut auf die Liebe. “Nichts kann uns so viel geben wie die Liebe”, sagte er auf der Berlinale zu seinem Wettbewerbsfilm “Quand on a 17 ans”. Die Hauptrolle im bisher emotionalsten Film der Berlinale spielt der Schweizer Kacey Mottet Klein.

André Téchiné erzählt in seinem Film die Geschichte eines 17-Jährigen, der seine erste Liebe erlebt. Das Objekt seiner Begierde, ein Mitschüler, reagiert aber zunächst ablehnend. Ein schwerer Schicksalsschlag bringt die Zwei dann doch einander näher.

Téchiné fokussiert darauf, wie kompliziert die Entdeckung der eigenen sexuellen Identität sein kann. Er sagte dazu in Berlin: “Es ist oft sehr schwer, sich zu sich selbst zu bekennen, gerade dann, wenn man merkt, dass man von der Mehrheit abweicht. Ich halte das für ein wichtiges Thema.”

Téchiné, dessen Drama “Les roseaux savages” zu den grössten französischen Kinoerfolgen der 1990er Jahre gehört, gibt mit seinem neuen Film ein engagiertes Bekenntnis zur Leidenschaft. “Quand On A 17 Ans” konkurriert mit 17 anderen Filmen um die begehrten Berlinale-Bären.

(SDA)


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