Jäger hat Gnädinger nie glücklicher gesehen als in Japan

Mathias Gnädinger und Loïc Sho Güntensperger in Gnädingers letztem Film "Der grosse Sommer" (z.V.g.)
Mathias Gnädinger und Loïc Sho Güntensperger in Gnädingers letztem Film "Der grosse Sommer" (z.V.g.) © Screenshot Trailer
Regisseur Stefan Jäger, der drei Filme mit Mathias Gnädinger gedreht hat, hat den verstorbenen Schauspieler “nie so glücklich und präsent erlebt” wie in “Der grosse Sommer”. Gnädinger habe vor allem die Landschaft in Japan geliebt, “die Reisfelder und Bambuswälder”.

“Für mich wurde mit jedem Film die Zusammenarbeit mit ihm schöner”, sagte der Regisseur des soeben gestarteten Films den “Schaffhauser Nachrichten”. Gnädinger habe es geliebt, Szenen unterschiedlich zu wiederholen und ihm verschiedene Nuancen anzubieten.

Der Schaffhauser Schauspieler habe sich eben nicht als “Star” gesehen – kein Stern, sondern ein Mond wollte er sein: “Weil ein Mond reflektiert und er nicht aus sich selber etwas erschafft”.

(SDA)


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