Rekordmeister will Negativserie beenden

Die Grasshoppers und ihr Stürmer Ridge Munsy tun sich derzeit schwer mit dem Toreschiessen
Die Grasshoppers und ihr Stürmer Ridge Munsy tun sich derzeit schwer mit dem Toreschiessen © KEYSTONE/WALTER BIERI
Thun gegen Luzern und Grasshoppers gegen St. Gallen heissen die Partien am Samstag in der 16. Runde der Super League. Die Zürcher suchen nach sechs sieglosen Pflichtspielen den Ausweg aus der Krise.

Der Rekordmeister GC gehört in dieser Saison zu denjenigen Teams, die gefährdet sind, in den Abstiegskampf zu geraten. Trainer Pierluigi Tami und seine Mannschaft haben es bislang nicht geschafft, den Substanzverlust in der Offensive durch die Abgänge von Shani Tarashaj und Munas Dabbur zu kompensieren. Seit sechs Pflichtspielen sind die Zürcher ohne Sieg, in den letzten fünf Partien erzielten sie insgesamt nur einen Treffer – am vergangenen Wochenende beim 1:1 gegen Thun.

Tamis Blick gilt primär nicht der Tabelle. «Meine Botschaft ist eine andere. Wir müssen uns fussballerisch weiterentwickeln und Fortschritte erzielen. Dann folgen die Resultate automatisch.» Die Lage, in der sich die Zürcher derzeit befinden, sei für ihn keine Überraschung und entspreche den Stärkeverhältnissen. «Wer etwas anderes erwartet hat, ist im falschen Film.» Entmutigen lässt er sich deswegen nicht – und zitiert den früheren britischen Premierminister Winston Churchill: «Ein Pessimist sieht die Schwierigkeiten in jeder Möglichkeit, ein Optimist sieht die Möglichkeiten in jeder Schwierigkeit.»

Die Möglichkeit zur Besserung bietet am Samstag das Heimspiel gegen St. Gallen. Die Ostschweizer und ihr Trainer Joe Zinnbauer haben wieder einmal die Kurve gekriegt. Mit sieben Punkten aus den letzten drei Spielen haben sie sich vom Tabellenende absetzen können. «Wir fahren mit breiter Brust nach Zürich», frohlockte der Deutsche. «Die Gelegenheit ist günstig, um Punkte zu holen. GC befindet sich in der Krise.»

Im ersten Spiel des Tages empfängt Thun den FC Luzern. Beide Teams befinden sich im Aufwind. Nach einer zwischenzeitlichen Baisse haben die Luzerner mit zehn Punkten aus den letzten vier Spielen den Tritt wieder gefunden, womit das Team von Markus Babbel den Young Boys und Sion wieder auf den Fersen ist. Thun hat nach dem schwachen Saisonstart von den letzten sieben Partien nur eine verloren. Von den letzten sechs Direktbegegnungen gegen die Zentralschweizer konnten die Berner Oberländer allerdings keine gewinnen.

(SDA)


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