Richard Gere: Zwangsräumungen von Wohnungen sind “unmoralisch”

Richard Gere glaubt daran, dass die Menschheit die Welt verändern kann - allerdings nur, wenn alle am gleichen Strick ziehen (Archiv).
Richard Gere glaubt daran, dass die Menschheit die Welt verändern kann - allerdings nur, wenn alle am gleichen Strick ziehen (Archiv). © /EPA EFE/SERGIO BARRENECHEA
Hollywood-Schauspieler Richard Gere hält Zwangsräumungen von Wohnungen für “unmoralisch”. Man dürfe Menschen nicht aus ihren Wohnungen vertreiben und auf die Strasse setzen, sagte der Schauspieler am Donnerstag in Madrid.

Der 66-Jährige stellte in der spanischen Hauptstadt den Film “Time Out of Mind” vor, in dem er einen Obdachlosen in New York spielt.

Zwangsräumungen seien obendrein nicht praktisch, meinte Gere. Es koste mehr Geld, die Probleme der Obdachlosen zu lösen, als die Betroffenen in ihren Wohnungen leben zu lassen. “Wir können die Welt verändern”, sagte er. “Aber das schaffen wir nur, wenn wir es gemeinsam tun.”

(SDA)


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