Richemont profitiert von starker Nachfrage

Der Luxusgüterkonzern Richemont hat im ersten Halbjahr viel Schmuck verkauft: Logo am Hauptsitz in Genf.
Der Luxusgüterkonzern Richemont hat im ersten Halbjahr viel Schmuck verkauft: Logo am Hauptsitz in Genf. © KEYSTONE/EPA/RICHEMONT / YVES-ANDRE.CH / HANDOUT
Der Luxusgüterkonzern Richemont, zu dem Marken wie Cartier, Piaget, Montblanc und IWC gehören, hat in den ersten sechs Monaten seines Geschäftsjahres von einer hohen Nachfrage nach Schmuck profitiert. Schmuck macht mittlerweile einen Drittel von Richemonts Umsatz aus.

Auch die Lederwaren und Kleider des Konzerns verkauften sich gut, wenn auch nicht ganz so gut wie der Schmuck. Die Nachfrage nach Uhren war schwach. Gute Geschäfte machte Richemont in Europa und Japan. Weniger gut lief es in den chinesischen Sonderverwaltungszonen Hongkong und Macau. Insgesamt stieg der Umsatz um 15 Prozent auf 5,8 Milliarden Euro.

Dank einer guten Kostenkontrolle habe man den Betriebsgewinn trotz ungünstiger Währungseffekte steigern können, schreibt Richemont in einer Mitteilung vom Freitag. Der operative Gewinn stieg um 6 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro.

Unter dem Strich schreibt Richemont einen Gewinn von 1,1 Milliarden Euro – 22 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode. Ein Grund ist, dass mit Währungsabsicherungen tiefere Verluste gemacht wurden als noch in der Vorjahresperiode.

Richemont teilte weiter mit, dass der Cartier-Chef Stanislas de Quercize aus persönlichen Gründen per sofort von seinem Amt zurücktritt. Er wird neu Chef von Richemont Frankreich. Seine Position übernimmt Cyrille Vigneron, derzeit Präsident von LVMH Japan. Die französische LVMH ist der weltgrösste Luxusgüterkonzern.

(SDA)


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