Rico Zandonella mag keine Kutteln

Der Spitzenkoch Rico Zandonella an der Arbeit in seiner Küche.  (Archivbild)
Der Spitzenkoch Rico Zandonella an der Arbeit in seiner Küche. (Archivbild) © Keystone/ENNIO LEANZA
Rico Zandonella, vom «Gault Millau» als Schweizer «Koch des Jahres 2017» ausgezeichnet, isst nicht alles. Kutteln zum Beispiel rührt er nicht an. Diese Abneigung habe mit der Kindheit zu tun, erzählt der 55-jährige Tessiner der «Zürichsee-Zeitung».

«Es gab oft Kutteln, in der Minestrone oder mit Kapernsauce. Wir mussten immer alles aufessen. Jetzt kann ich Kutteln nicht mehr sehen.» Auch mit Kümmel und Nelke kann der Koch nichts anfangen. «Diese beiden Gewürze können ein Gericht regelrecht verderben.»

Geschmackvoll müssten seine Gerichte sein, betont der Spitzenkoch. Und farbenfroh. «Ich bin ein fröhlicher Mensch und mochte Farben schon als Kind.» Seine Basis ist die französische Küche. «Regionale Küche zuzubereiten, käme für mich nicht infrage. Es gibt so viele schöne Produkte aus der ganzen Welt, auf die ich nicht verzichten möchte.»

(SDA)


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