Riklin-Brüder exportieren Quatsch

Von St.Gallen bis nach Düsseldrof sind es über 600 Kilometer.
Von St.Gallen bis nach Düsseldrof sind es über 600 Kilometer. © FM1Today
Gesprächsstoff wird zu Treibstoff – und zwar im “Quatschmobil”, das heute anlässlich einer Ausstellung von St.Gallen in Richtung Düsseldorf gestartet ist. Eine Idee der Riklin-Brüder, die aber beide keinen Führerschein besitzen. Deshalb muss nun der Museumsdirektor als Fahrer herhalten.

“Falls ich morgen nicht pünktlich in Düsseldorf ankomme, verpasse ich die Eröffnung meiner eigenen Ausstellung”, sagt der Düsseldorfer Museumsdirektor Alain Bieger. Dort sollte er eigentlich eine Rede halten.

Quatschmobil ist Teil der Ausstellung

“Planet B – 100 Ideen für eine neue Welt” nennt sich die Ausstellung. Im Fokus stehen Ideen, die die Welt verbessern sollen. Unsere Welt (Planet A) ist laut den Ausstellern nämlich gescheitert. So eine Idee stellt auch das Quatschmobil dar. “Eigentlich ist es Kunst”, sagen die Erfinder, Frank und Patrik Riklin. “Was heisst das, wenn ein Auto nur dann fährt, wenn man spricht?”. Diese Frage stellt das Quatschmobil seinen Mitfahrern. Aufgrund der aktuellen Ausstellung sprechen die Passagiere über Möglichkeiten zur Weltverbesserung.

Viele verrückte Ideen

Das “Quatschmobil” ist nur eine von vielen ausgefallenen Ideen der Gebrüder Riklin. Wer erinnert sich nicht an das Null-Stern-Hotel, an die Fliege Erika, die an der HSG in einem Glaskästchen begraben liegt oder an den Schoggibrunnen in Zürich, der jeden Tag eine bestimmte Anzahl Getränke lieferte.

(fae)


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