Polizei muss ausgebüxtes Rind einfangen

Ein Rind ging spazieren - und machte den Einsatz mehrerer Polizeipatrouillen nötig. (Symbolbild)
Ein Rind ging spazieren - und machte den Einsatz mehrerer Polizeipatrouillen nötig. (Symbolbild) © /KEYSTONE/LUKAS LEHMANN
Tierische Verfolgungsjagd: Die Stadtpolizei Chur musste am Dienstag ein ausgebüxtes Rind einfangen. Das Tier war zuerst stadtauswärts auf den Zuggeleisen unterwegs. Danach stapfte es zum Rheinufer und überquerte schwimmend den Fluss. Danach konnte es eingefangen werden.

Als erstes bemerkte ein Passant, dass beim Bahnhof Haldenstein ein Rind auf den Bahngeleisen unterwegs war, wie die Polizei am Abend mitteilte. Der Mann versuchte das Rind von den Geleisen wegzutreiben, schaffte es aber nicht. Daraufhin habe er die Polizei kontaktiert.

Als eine Polizeipatrouille vor Ort eintraf, waren bereits mehrere Personen dabei, das entwichene Rind von den Geleisen wegzutreiben. Das Rind befand sich zeitweise zwischen der Leitplanke der Autobahn A13 Chur Nord und den Geleisen der SBB. Eine Patrouille der Kantonspolizei Graubünden sicherte den Autobahn-Abschnitt ab. Die Züge wurden angewiesen, die betroffene Strecke langsamer zu befahren.

Zur Unterstützung wurden zwei weitere Patrouillen der Stadtpolizei angefordert. Nach einiger Zeit ging das Rind zum Rheinufer und überquerte den Fluss schwimmend. Es strandete völlig erschöpft am gegenüberliegenden Ufer von Haldenstein. Dort konnte das Tier schliesslich von Bauern mit einem Seil hochgezogen werden. (SDA)


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