Rio-Athleten stehen auf McDonalds

Von Celia Rogg
Auch die kroatischen Handballer gönnen sich Fast-Food.
Auch die kroatischen Handballer gönnen sich Fast-Food. © AP Photo/Charlie Riedel
Man möchte meinen, Sportler ernähren sich ausgewogen und gesund – gerade an den Olympischen Sommerspielen in Rio. Falsch gedacht: Der McDonalds wird von den Athleten überrennt. 

Nichts da mit Grünkohl, Spinat und Eiweiss: In Rio wird offenbar richtig reingehauen. Vor dem McDonalds im Olympischen Dorf herrscht eine riesige Schlange – und dies ununterbrochen. Die vermeintlich disziplinierten Hochleistungssportler hatten sich laut einem McDonalds-Mitarbeiter schon zum Frühstück Burger, Chicken Nuggets und Coca Cola gegönnt. Das berichten verschiedene Medien.

20 Produkte pro Person

McDonalds musste reagieren: Die Athleten dürfen nun nicht mehr so viel bestellen, wie sie wollen. Das Fast-Food-Restaurant hat die Produktanzahl auf 20 Produkte beschränkt – pro Bestellung! Die Schlange (welche übrigens länger gewesen sein soll als ein Fussballfeld) soll dadurch kürzer werden. Da fragt man sich: Wie viel haben die Athleten denn vorher bestellt?

Nach jahrelangem Verzicht gibt’s die Belohnung

Das chinesische Basketball-Team soll jeden einzelnen Tag in der Fast-Food-Bude gespiesen haben. “Die Chinesen essen Big Macs um 9 Uhr morgens. Es ist verrückt”, sagt ein Angestellter. Eine Athletin verrät: “Die Mitarbeiter kommen kaum hinterher, wenn jeder Athlet 27 Cheeseburger, 40 Chicken Nuggets, 12 Eis und eine Cola Light bestellt.” Von einigen Sportlern wird bemängelt, dass es keinen zweiten McDonalds im Olympischen Dorf gibt.

Ja dann: än Guätä! Gönnt euch!

 

 

 

 


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