Röstigraben bei Flüchtlingsintegration

Flüchtlinge benötigen Beschäftigung, um nicht in Depression zu verfallen.
Flüchtlinge benötigen Beschäftigung, um nicht in Depression zu verfallen. © (KEYSTONE/Ennio Leanza)
Bei der Integration von Flüchtlingen und vorläufig Aufgenommenen klafft ein Röstigraben. In den meisten Westschweizer Kantonen arbeiten deutlich weniger als in der Deutschschweiz, wie die “Schweiz am Sonntag” berichtet.

Sind es in Obwalden 55 Prozent, in Graubünden 44 Prozent und in Glarus 41 Prozent, liegen die Anteile in der Westschweiz deutlich unter dem schweizweiten Schnitt von 30 Prozent. Im Jura sind es 17, in Genf 18 und in der Waadt 21 Prozent. Ein Grund für die Unterschiede ist die Arbeitsmarktsituation. In touristischen Kantonen wie Graubünden gibt es mehr Arbeitsplätze für Personen mit wenig Fachkenntnissen. Zudem finanziert Graubünden die Arbeitsmarktintegration im Gegensatz zu anderen Kantonen aber auch mit eigenen Mitteln.

(SDA)


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