Romanshorn droht ein Verkehrschaos

Trotz verkehrsberuhigenden Massnahmen von Bahnhof bis zum Hafen: An Sonnentagen ist der Verlehr am See oft kaum auszuhalten.
Trotz verkehrsberuhigenden Massnahmen von Bahnhof bis zum Hafen: An Sonnentagen ist der Verlehr am See oft kaum auszuhalten. © Thurgauer Zeitung/Nana do Carmo
Weil die Stadt Romanshorn kein Budget mehr hat, um in Seenähe Verkehrskadetten zu stationieren, fürchtet die Stadt, dass es an sonnigen Tagen beim Seepark zu einem Verkehrschaos kommen könnte.

Sobald die warme Jahreszeit anbricht, wird Romanshorn zum Hotspot für «Nahurlauber». An der Seepromenade präsentieren Proleten gerne ihre Luxuskarossen und fahren den ganzen Tag auf und ab.

In Scharen strömen Sonnehungrige in den idyllischen Seepark, um sich am Ufer des Bodensees zu verweilen. Da viele von ihnen mit dem eigenen Auto anreisen, kommt es bei der Suche nach einen Parkplatz gerne zu Verkehrsbedingungen. Bislang haben Verkehrskadetten dafür gesorgt, dass der Verkehr – trotz des teils hohen Verkehrsaufkommens – möglichst reibungslos floss. Dieses Jahr stehen sie jedoch nicht zur Verfügung. Der Grund: Die Budgetgemeinde hat die Mittel der Stadt gestrichen.

Nun befürchtet die Stadt Romanshorn, dass im Seepark, wo sich auch viele Fussgänger und Velofahrer aufhalten, eine erhöhte Unfallgefahr besteht. Wie die Verwaltung in einer Mitteilung schreibt, werde die Situation aktuell zusätzlich durch eine Baustelle verschärft, die allerdings bis Ende Monat behoben sein sollte.

Um dem drohenden Verkehrschaos entgegenzuwirken, weist die Stadt in ihrer Mitteilung darauf hin, dass in der Bodan-Tiefgarage seit kurzem 50 öffentliche Parkplätze zur Verfügung stehen.

(red.)


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