Ruckhaldetunnel: Im April geht’s los

Ein Zug der Appenzeller Bahnen fährt durch die Ruckhalde.
Ein Zug der Appenzeller Bahnen fährt durch die Ruckhalde. © Keystone/Gian Ehrenzeller
Im April starten die Bohrarbeiten für den neuen Ruckhaldetunnel in St.Gallen. Der Tunnel ist das Herzstück der Durchmesserlinie der Appenzeller Bahnen zwischen Appenzell und Trogen. Das 90-Millionen-Franken-Projekt soll den Viertelstundentakt bringen und den Einsatz neuer Züge ermöglichen.

Die Appenzeller Bahnen haben heute an einer Medienkonferenz über den aktuellen Stand der Bauarbeiten für die Durchmesserlinie informiert. Laut dem Verwaltungsratspräsidenten Fredy Brunner und dem Direktor Thomas Baumgartner sind die Vorarbeiten für die Tunneleingänge Nord und Süd bereits abgeschlossen. Ab April wird der neue, 700 Meter lange Tunnel zwischen dem Güterbahnhofareal in St.Gallen und dem Quartier Riethüsli gebohrt. Dieser Teil des Projekts soll 63 Millionen Franken kosten.

Zufahrt erstellen

Vor der Bohrung braucht es unter anderem noch eine Zufahrt für die Zwischenlagerung des Tunnelaushubs. Im März 2016 starten die Arbeiten am Südportal im Riethüsli mit dem Tunnelabschnitt, der im Tagbau erstellt werden kann. Ab dem 7. März wird der Verkehr in der Riethüslistrasse umgeleitet.

2018 fertig

Bereits im Gang sind Umbauten rund um den Bahnhof der Appenzeller Bahnen in St.Gallen. Ende 2016 sollen die Züge von und nach Trogen und für die Verbindung über Teufen nach Appenzell am neuen Bahnhof abfahren könne. Es entstehen zwei neue Perrons, die mit einem zusätzlichen Bahnübergang erschlossen werden. Das gesamte Projekt soll 2018 abgeschlossen sein.

(sda/red)


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