“Rabenschwarzes Pech” für Wanderer

Am Samstag sind zehn Personen auf dem Weg zum Säntis in eine Lawine geraten.
Am Samstag sind zehn Personen auf dem Weg zum Säntis in eine Lawine geraten. © TVO
Am Samstag sind zehn Wanderer auf dem Weg zum Säntis in eine Schnee- und Gerölllawine geraten. Fünf Personen haben sich dabei verletzt, zwei davon schwer. Die Alpinisten trifft keine Schuld, findet ein Rettungsspezialist. 

Ein Tag, nachdem eine Lawine zehn Personen, die auf dem Weg zum Säntis waren, 100 Meter in die Tiefe riss, spricht TVO mit dem Rettungsspezialisten Benjamin Huber. Aufgrund der hohen Temperaturen müsse man damit rechnen, dass sich der Schnee löse. Fahrlässig seien die Wandergruppen nicht gewesen. Sie seien auf dem offiziellen Wanderweg unterwegs gewesen und hätten “rabenschwarzes Pech gehabt”.

Paul Broger, Mediensprecher der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden, appelliert an die Eigenverantwortung der Wanderer. Solange die Sonne noch auf den Säntis brennt, müsse jeder selber entscheiden, ob er den Berg beklimmen möchte. Für die Polizei gibt es keinen Grund, einzuschreiten und die Wege zu sperren.

(red)


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