Zugsattacke in Salez: weitere Person gestorben

Die Zugsattacke vom 13. August fordert ein drittes Todesopfer.
Die Zugsattacke vom 13. August fordert ein drittes Todesopfer. © TVO
In der Nacht auf Mittwoch ist ein weiteres Opfer von Salez gestorben. Dies teilt die Staatsanwaltschaft St.Gallen mit. Die 17-jährige Frau kämpfte seit mehr als zwei Wochen ums Überleben.

“Die Tat vom 13. August 2016 hat ein weiteres Todesopfer gefordert”, sagt Roman Dobler von der St.Galler Staatsanwaltschaft. Nachdem eine 39-jährige Frau und der mutmassliche Täter kurz nach dem Amoklauf ihren schweren Verletzungen erlagen, ist nun auch eine 17-jährige Frau in der Nacht auf Mittwoch gestorben. Damit steigt die Zahl der Opfer auf drei Personen.

Kind noch im Spital

Noch immer befindet sich ein 6-jähriges Kind im Spital. Über den Zustand des Kindes kann Roman Dobler keine Auskunft geben: “Das Kind ist noch in Behandlung, jedoch erhalten wir kein tägliches Update über dessen Gesundheitszustand.”

Auch was den Tathintergrund anbelangt, hält sich die Staatsanwaltschaft verschlossen: “Die Strafuntersuchungen laufen. Wir haben nach wie vor keine Hinweise darauf, dass die Tat politisch oder religiös motiviert war. Auch konnte keine Verbindung zwischen den Opfern und dem Täter hergestellt werden.”

Täter kam bei Attacke ums Leben

Am 13. August hat ein 27-jähriger Mann in einem Regionalzug zwischen Buchs und Sennwald kurz vor dem Bahnhof Salez Passagiere mit brennbarer Flüssigkeit und einem Messer angegriffen. Eine 39-jährige Frau erlag den Messerstichen, drei weitere Personen wurden verletzt. Der Täter selbst starb nach der Bluttat.

(red.)


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