Salt stellt erneut Zwei-Franken-Rechnung

Salt-Kunden sind immer wieder unzufrieden mit dem Service.
Salt-Kunden sind immer wieder unzufrieden mit dem Service. © (KEYSTONE/Gaetan Bally)
Absurd zum Zweiten: Ein Ex-Kunde von Salt erhielt im Dezember eine Rechnung über zwei Franken, obwohl es gar nichts in Rechnung zu stellen gab. Nun hat es das Mobilfunkunternehmen erneut getan. 

Seit dem 7. August 2015 ist Fabian Müller (Name geändert) nicht mehr Kunde bei Salt. Trotzdem erhielt er im Dezember eine Rechnung über zwei Franken, obwohl er keine Leistungen mehr in Anspruch nahm. “Einfach nur noch frech” – so zitierte FM1Today den verärgerten Kunden damals. Salt war zu jenem Zeitpunkt nicht erreichbar für eine Stellungnahme. Im Salt-Shop waren die Verkäufer ähnlich verwundert wie Müller und stornierten die Rechnung umgehend.

Am 10. Februar 2016 hat Müller erneut eine Rechnung über zwei Franken erhalten. Wieder steht in der Rechnung lediglich: “Kosten für Papierrechnung”. Der Ex-Kunde versteht die Welt nicht mehr.

Dieses Mal klärt Salt auf: “Tatsächlich hat der Kunde am 7. August 2015 sein Handy-Abo annulliert. Sein Surf-Abo, das er im Rahmen einer Promotion aktiviert hatte, lief jedoch bisher unverändert weiter.”, schreibt das Unternehmen.

Diese Rechnung hat der ehemalige Kunde von Salt erhalten. Es ist die zweite in der Art.

Scan Salt-Rechnung/FM1Today

Dementsprechend gilt für Kunden: Wer sein Handy-Abo kündigt, muss allfällige Promotionen – zum Beispiel ein Internet-USB-Stick – auch explizit kündigen.Weil das Promo-Abo nicht genutzt wurde und die Grundgebühr von zehn Franken dem Kunden automatisch gutgeschrieben wurde, fielen noch die zwei Franken Gebühr für die Papierrechnung an.

Salt hat die ausstehenden Gebühren storniert. Der Promo-Surf-Vertrag wurde per sofort gekündigt. Nun sollten keine bizarren Zwei-Franken-Rechnungen mehr im Briefkasten landen.

(red)

 


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