Samariterin rettet 18-jährigem Ringer das Leben

Jeremy Vollenweider nach seiner Entlassung aus dem Spital.
Jeremy Vollenweider nach seiner Entlassung aus dem Spital. © TVO/Simon Riklin
Mitten im Ringkampf bleibt das Herz von Jeremy Vollenweider stehen. Nur dank der schnellen Reaktion einer örtlichen Samariterin schafft es der 18-Jährige lebend aus der Turnhalle in Oberriet. Auf TVO bedankt er sich bei seiner Lebensretterin.

Über eine Minute lang setzt das Herz von Jeremy Vollenweider am vergangenen Samstag bei einem Ringkampf in Oberriet aus. Der 18-jährige Ringer erleidet einen epileptischen Anfall und bricht zusammen.

Ruth Bischofberger, Präsidentin des Samaritervereins Oberriet, zögert keine Sekunde und haucht dem Maurerlehrling aus dem thurgauischen Marthalen wieder Leben ein, das Publikum applaudiert. “Es war wie bei einer Geburt, wenn man ein Kind zur Welt bringt. Da ist die Freude auch gross”, sagt sie heute auf TVO.

Schlimmster Tag des Lebens

Auch die Freude bei der Mutter von Jeremy Vollenweider ist gross. Sie war beim Ringkampf am Samstag vor Ort in Oberriet und sagt heute: “Das war der schlimmste Tag meines Lebens. Ich habe gedacht, ich verliere mein eigenes Kind.” Ihr Sohn wurde sofort nach dem Vorfall ins Spital gebracht und konnte dieses am Dienstag wieder verlassen.

Weitermachen trotz des Unfalls

Wieso das Herz von Jeremy Vollenweider aufgehört hat zu schlagen, ist bis heute unklar. Für ihn steht jedenfalls fest: “Ich mache weiter wie vorher, im Sport und im Privaten. Ich ändere nichts wegen dieses Unfalls.”

Gleich nach der Entlassung aus dem Spital meldet er sich bei seiner beherzten Lebensretterin. Der emotionale Moment im Beitrag von TVO:

(red)


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