Satiriker und Analytiker Schneider findet “Arena” deprimierend

Peter Schneider, der auch dieses Jahr wieder den Eurovision Song Contest humoristisch begleitete, findet seine Berufe Satiriker und Psychoanalytiker hätten eines gemeinsam: Sie decken Verborgenes auf und stiften neue Zusammenhänge. (Bild SRF)
Peter Schneider, der auch dieses Jahr wieder den Eurovision Song Contest humoristisch begleitete, findet seine Berufe Satiriker und Psychoanalytiker hätten eines gemeinsam: Sie decken Verborgenes auf und stiften neue Zusammenhänge. (Bild SRF) © SRF
Peter Schneider ist ein gefragter Mann – auch in der SRF-“Arena”. Auftritte dort findet er aber eher deprimierend, weil die Sendung zu stark auf Konfrontation ausgerichtet sei, wie er sagt. Aber er falle immer wieder darauf herein, weil er halt gern der Erklärbär sei.

Seine beiden Berufe – Psychoanalytiker und Satiriker – bringe er gut unter einen Hut, sagte der angeblich bestbezahlte Kolumnist der Schweiz im Interview mit der “Zentralschweiz am Sonntag”. “Ja, formal gibt es Ähnlichkeiten”: Man weise auf Zusammenhänge hin, die man vorher nicht gesehen habe. “Es sind zwei Routinen, die sich befruchten”.

Seine Präsenz als Satiriker in Fernsehen, Radio und gedruckten Medien sei aber nicht speziell geschäftsfördernd für seine psychoanalytische Praxis: “Eine Psychoanalyse ist keine private Stand-up-Comedy, und das weiss auch jeder, der zu mir kommt”.

(SDA)


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