Saudiarabischer Ölgigant Aramco erwägt Börsengang

Arbeiter auf einer Baustelle bei einem Ölfeld in Saudiarabien. Die saudische Regierung erwägt laut Vize-Kornprinz Mohammed bin Salman einen Verkauf von Aktien des Ölkonzerns Aramco. (Archiv)
Arbeiter auf einer Baustelle bei einem Ölfeld in Saudiarabien. Die saudische Regierung erwägt laut Vize-Kornprinz Mohammed bin Salman einen Verkauf von Aktien des Ölkonzerns Aramco. (Archiv) © KEYSTONE/EPA/ALI HAIDER
Der weltgrösste Ölkonzern Saudi Aramco hat Überlegungen für einen Börsengang bestätigt. Es würden Optionen für eine Notierung an den Kapitalmärkten geprüft, teilte das Staatsunternehmen aus Saudiarabien am Freitag mit. Dazu gehöre die Platzierung eines angemessenen Aktienanteils.

Auch sei als Alternative – oder zusätzlich – der Börsengang von Sparten im Raffinerie- und Vertriebsgeschäft möglich, die dann gebündelt würden.

Vize-Kronprinz Mohammed bin Salman hatte dem britischen Magazin “The Economist” in einem am Donnerstag in Auszügen veröffentlichten Interview gesagt, dass die Regierung im Zuge von Privatisierungen einen Verkauf von Aramco-Aktien erwäge.

Wegen des Verfalls des Rohölpreises stehen die saudiarabischen Staatsfinanzen unter Druck. Saudi Aramco gilt als einer der wertvollsten Konzerne der Welt. Analysten zufolge könnte er das erste Unternehmen der Welt werden, das bei seinem Börsengang mit einer Billion Dollar oder mehr bewertet wird.

(SDA)


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