SBB streichen 1400 Stellen

SBB-Chef Andreas Meyer kündigte am Donnerstag in Bern harte Sparmassnahmen an. (Archiv)
SBB-Chef Andreas Meyer kündigte am Donnerstag in Bern harte Sparmassnahmen an. (Archiv) © KEYSTONE/DOMINIC STEINMANN
Innerhalb der nächsten vier Jahre streichen die SBB 1400 Stellen. Damit will CEO Meyer 1,2 Milliarden Franken einsparen.

Der CEO der SBB, Andreas Meyer, spricht an der Pressekonferenz nicht primär von einem Stellenabbau, sondern davon, «den Kostenanstieg des öffentlichen Verkehrs zu dämpfen». Das Preis-Leistungs-Verhältnis soll attraktiv bleiben. Dafür müssen nun Arbeitsplätze gestrichen werden, sagt Meyer.

Die Bahn stehe vor zahlreichen Herausforderungen. Die vermehrte Nutzung von Fernbussen schlägt sich bei den Einnahmen der SBB nieder, vor allem im internationalen Verkehr, sagt Andreas Meyer an der heutigen Pressekonferenz. «Wir wissen nicht, wann und wie die Fernbusse kommen.» Dieser härtere Wettbewerb führe vermehrt zu Verlusten bei den SBB.

Zusätzlich wird auch die Nutzung von selbst fahrenden Fahrzeugen geprüft. «Diese werden kommen», ist sich Andreas Meyer sicher. Der Zeitpunkt der Einführung steht jedoch noch in den Sternen.

Die grosse Sparübung der SBB sollte die Kostenstruktur überprüfen. Die SBB wollen effizienter werden und unnötige Kosten einsparen, vor allem im Verwaltungsbereich. «Wir werden aber weiterhin innovieren und auch weiter investieren», sagt der SBB CEO. 200 neue Stellen entstehen. Trotzdem wird die SBB immer noch 1200 Stellen abbauen.

(enf)


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