SCB-Auswärtssieg in Freiburg – Leader ZSC schlägt Lugano

Der Freiburger Sebastian Schilt auf den Knien, rechts Berns Simon Moser
Der Freiburger Sebastian Schilt auf den Knien, rechts Berns Simon Moser © KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI
Fribourg-Gottéron findet weiterhin nicht aus dem Leistungstief. Gegen den ebenfalls kriselnden Erzrivalen Bern kassieren die Freiburger eine 1:3-Heimniederlage. Bern, das in den letzten acht Partien ebenfalls nur zweimal gewonnen hatte, fügte den Freiburgern die achte Niederlage in Folge zu.

Das Team von Gerd Zenhäusern agierte im “Krisen-Derby” vorne harmlos und in der Defensive leistete es sich zu viele Fehler.

Leader ZSC Lions liess sich auch durch 13 abwesende Stammspieler nicht vom Siegen abhalten. Die Zürcher bezwangen das formstarke Lugano, welches zuvor acht von zehn Partien gewonnen hatte, mit 4:2. Zwei Treffer erzielte Roman Wick.

Der HC Davos bleibt den Lions auf den Fersen. Die Bündner bezwangen Ambri-Piotta 2:1 nach Verlängerung. Den Siegtreffer erzielte Andres Ambühl vier Sekunden vor Ablauf der Overtime in Unterzahl.

Lausanne musste sich nach fünf Siegen in Serie erstmals wieder geschlagen geben. Die Waadtländer unterlagen im Léman-Derby Genève-Servette mit 0:3. Den Genfern glückte damit auch gleich die Revanche für die 1:5-Pleite gleichenorts unmittelbar vor der Nationalmannschaftspause.

Erst zum vierten Mal in dieser Saison feierten die Kloten Flyers einen Auswärtssieg. In Biel setzte sich das Team von Trainer Sean Simpson mit 3:2 nach Verlängerung durch. Zum Matchwinner für Kloten avancierte mit zwei Toren der Amerikaner Chad Kolarik.

Ebenfalls zu einem seltenen Auswärtserfolg gelangten die SCL Tigers mit dem 3:2-Sieg nach Penaltyschiessen in Zug.

NLA. 33. Runde: Biel – Kloten Flyers 2:3 (2:1, 0:1, 0:0, 0:1) n.V. ZSC Lions – Lugano 4:2 (1:0, 2:1, 1:1). Fribourg-Gottéron – Bern 1:3 (0:1, 1:2, 0:0). Lausanne – Genève-Servette 0:3 (0:0, 0:0, 0:3). Zug – SCL Tigers 2:3 (0:0, 1:1, 1:1, 0:0) n.P. Davos – Ambri-Piotta 2:1 (1:0, 0:0, 0:1, 1:0) n.V.

Rangliste: 1. ZSC Lions 33/64 (106:80). 2. Davos 31/59 (113:86). 3. Genève-Servette 31/53 (92:86). 4. Zug 29/52 (95:73). 5. Lugano 32/51 (96:90). 6. Fribourg-Gottéron 33/49 (96:105). 7. Lausanne 32/48 (77:84). 8. Bern 33/46 (103:104). 9. Ambri-Piotta 31/43 (90:100). 10. Kloten Flyers 32/43 (93:96). 11. Biel 34/33 (82:120). 12. SCL Tigers 31/32 (89:108).

(SI)


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