SCB im Hoch – und mit beiden Füssen am Boden

Im Siegestaumel: Die SCB-Stürmer Thomas Rüfenacht, Simon Moser und Mark Arcobello (v.l.) jubeln über das 3:2 gegen Fribourg, den achten Sieg in Serie
Im Siegestaumel: Die SCB-Stürmer Thomas Rüfenacht, Simon Moser und Mark Arcobello (v.l.) jubeln über das 3:2 gegen Fribourg, den achten Sieg in Serie © KEYSTONE/ANTHONY ANEX
Der SC Bern stürmt unweigerlich Richtung Spitze. Nach dem achten Sieg in Folge, einem 3:2 gegen Fribourg, geht es vor allem um eines: die Bodenhaftung nicht zu verlieren.

Euphorie herrschte keine bei den Spielern des SC Bern. Sie sahen ihre Leistung beim Sieg gegen Fribourg, den Simon Moser in der zweitletzten Minute sicherstellte, überaus selbstkritisch. «Das war nicht das Spiel, das wir uns vorgenommen hatten», stellte Moser fest. «Aber im Moment fallen sie eben im richtigen Moment rein.» Und hinten haben die Berner in Leonardo Genoni einen erstklassigen Rückhalt, der im Schlussdrittel zwei hochkarätige Chancen Fribourgs zunichte machte. «Er hält immer wieder unglaubliche Sachen», schwärmt Simon Bodenmann, der beim 1:0 sein erstes Saisontor markierte. Das Spiel hätte genauso gut auf die andere Seite kippen können.

Tut es im Moment aber scheinbar nie. Zwar liegt der Schweizer Meister nach dem achten Sieg in Serie noch immer einen Punkt hinter den ZSC Lions, doch die haben zwei Spiele mehr ausgetragen. Abheben will in Bern aber keiner. «Wir sind im Moment im Flow und haben viel Selbstvertrauen», weiss Bodenmann. Von alleine komme das aber nicht. «Jeder weiss, dass das Team das Wichtigste ist. Jeder wirft sich in Schüsse, jeder bügelt Fehler des Mitspielers aus, wenn es solche gibt.»

Es sei aber wichtig, mit beiden Füssen auf dem Boden zu bleiben. «Wir sind bodenständig und werden nicht abheben», verspricht Bodenmann. Und Moser fügt hinzu: «Wir müssen es geniessen, so lange es so gut läuft. Und hart dafür arbeiten, dass es so bleibt.»

(SDA)


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