Schaffhauser Kantonalbank erzielt Einigung im US-Steuerstreit

Hat Einigung mit den US-amerikanischen Behörden erzielt: Die Schaffhauser Kantonalbank.
Hat Einigung mit den US-amerikanischen Behörden erzielt: Die Schaffhauser Kantonalbank. © KEYSTONE/STEFFEN SCHMIDT
Mit der Schaffhauser Kantonalbank (SHKB) kann eine weitere Bank den Steuerstreit mit den US-amerikanischen Behörden hinter sich lassen. Die Bank hat sich mit dem amerikanischen Justizministerium geeinigt, wie dieses am Donnerstag bekannt gab.

Die SHKB bezahlt demnach eine Busse in der Höhe von 1,613 Millionen Dollar. Die Höhe der Bussen, welche die Schweizer Banken zur Beilegung des Steuerstreits zahlen müssen, ist jeweils mit der Höhe der von diesen verwalteten Vermögen mit einem Bezug zur USA abhängig.

Gemäss den Angaben des Department of Justice (DoJ) hat die SHKB seit August 2008 insgesamt 182 Konten geführt, die einer in den USA steuerpflichtigen Person gehörten. Auf diesen Konten lagen rund 84,5 Millionen Dollar.

Mit der SHKB haben nun bereits 42 Schweizer Banken der Kategorie 2 mit dem DoJ eine Einigung erreicht. Die Kategorie 2 wurde vom DoJ für jene Banken geschaffen, welche davon ausgingen, dass sie US-Kunden hatten, die Steuern hinterzogen haben.

(SDA)


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