Schauspielerin Katja Riemann kann keine Horrorfilme sehen

Dem Horror-Genre fehlt die Not, deshalb hat es sich in den letzten 40 Jahren kaum weiterentwickelt: Das vermutet Schauspielerin Katja Riemann, die sich bei solchen Filmen trotzdem immer "schrecklich erschreckt".
Dem Horror-Genre fehlt die Not, deshalb hat es sich in den letzten 40 Jahren kaum weiterentwickelt: Das vermutet Schauspielerin Katja Riemann, die sich bei solchen Filmen trotzdem immer "schrecklich erschreckt". © Keystone
Für die deutsche Schauspielerin Katja Riemann war die Jurymitgliedschaft beim Kurzfilmpreis “Shocking Shorts Award” eine persönliche Herausforderung. “Ich habe das Genre in der letzten Zeit nicht richtig verfolgt, weil ich das fast nicht aushalte.

Ihre Tochter könne das aushalten, sie nicht, weil sie sich immer “schrecklich erschrecke”, sagte die 52-Jährige bei der Verleihung des Preises am Dienstagabend in München.

Es sei betrüblich gewesen zu sehen, wie viele Imitate es unter den eingereichten Filmen gebe. “Da waren Sachen dabei, wo ich dachte: technisch supergut, aber gab’s auch schon vor 40 Jahren. Vielleicht fehlt die Not.”

Schuld seien aber nicht immer die Nachwuchs-Regisseure, betonte Riemann. Sie arbeite viel mit jungen Filmschaffenden und sehe, was geschrieben und was finanziert werde. “Das ist nicht das Mutige, sondern das, was bekannt ist und vor allem kommerziell funktioniert.”

(SDA)


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