“Schellen-Ursli” rührt Xavier Koller

So brav wie hier die Zilla waren die dressierten Ziegen beim "Schellen-Ursli"-Dreh nicht immer (Pressebild).
So brav wie hier die Zilla waren die dressierten Ziegen beim "Schellen-Ursli"-Dreh nicht immer (Pressebild). © Pressebild
Beim Schneiden seines Films “Schellen-Ursli” hat Regisseur Xavier Koller nach eigenen Angaben manchmal feuchte Augen bekommen. “Obwohl ich sonst nicht sentimental bin”. Besonders wenn jemandem Unrecht getan wird, wie im Film dem Uorsin, leidet er mit.

Er sei schon als Kind “ein Gerechtigkeitsfanatiker” gewesen, erzählte der Wahl-Kalifornier der “Schweizer Familie”. Dass der “Schellen-Ursli” nun schon seine dritte Kinderbuch-Verfilmung in Folge ist nach “Die schwarzen Brüder” und “Squanto, a Warrior’s Tale” sei nicht geplant gewesen. Die Projekte seien ihm angetragen worden und sie hätten ihm einfach gefallen.

Der Oscar-Preisträger erzählte der Illustrierten auch Anekdoten vom Set: so seien beispielsweise die Ziegen in einer der ersten Szenen überhaupt nicht so brav hinter dem Ursli-Darsteller Jonas Hartmann hergezottelt, wie das nun im Film zu sehen ist. Jedes Mal, wenn die Kameradrohne sich ihnen näherten, zerstoben die dressierten Tiere.

(SDA)


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