Starkes US-Geschäft hilft Schindler im ersten Quartal

Die Lifte von Schindler verkauften sich im ersten Quartal besonders in Nordamerika gut. In China hingegen leidet der Konzern unter einer schwachen Nachfrage (Archiv).
Die Lifte von Schindler verkauften sich im ersten Quartal besonders in Nordamerika gut. In China hingegen leidet der Konzern unter einer schwachen Nachfrage (Archiv). © KEYSTONE/ALEXANDRA WEY
Eine bessere Profitabilität und ein deutlich höherer Gewinn: Der Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler ist gut ins Jahr gestartet.Am stärksten wachsen konnte Schindler in Amerika. Auch die Regionen Europa und Asien-Pazifik trugen zum höheren Umsatz bei.

Schindler geht davon aus, dass dies im laufenden Jahr so bleiben wird. Zwar dürfte der Lift- und Rolltreppenmarkt insgesamt leicht rückläufig sein. Dies aber vor allem wegen der schwächeren Nachfrage in China und Brasilien.

Der Umsatz stieg von Januar bis März nur leicht an, um 1,8 Prozent auf 2,2 Milliarden Franken. Beim Auftragseingang betrug das Plus gegenüber der Vorjahresperiode 1,0 Prozent. In Lokalwährungen, also vor Umrechnung in den starken Schweizer Franken, sind die Zuwächse allerdings grösser. Für das Gesamtjahr erwartet Schindler eine Umsatzsteigerung in Lokalwährungen von 3 bis 7 Prozent.

Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, konnte auch die Profitabilität gesteigert werden. Dies sei dank höherer Effizienz, Preisanpassungen und Kostensenkungen erreicht worden.

Dadurch stieg die Marge. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesserte sich um rund 6 Prozent auf 235 Millionen Franken. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen mit 182 Millionen Franken sogar rund 8 Prozent mehr.

(SDA)


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