Schlepper machen aus der Not der Flüchtlinge Milliardengeschäft

Die spanische Küstenwache an einem Flüchtlingsboot, das von Libyen nach Europa fuhr (Archiv)
Die spanische Küstenwache an einem Flüchtlingsboot, das von Libyen nach Europa fuhr (Archiv) © KEYSTONE/AP Spanish Ministry of Defence
Für Schlepper ist die Flüchtlingskrise nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) ein Milliardengeschäft. IOM-Chef William Lacy Swing schätzte den Gewinn der Schlepperbanden in diesem Jahr auf mindestens eine Milliarde Dollar.

Seit dem Jahr 2000 dürften sich die Schlepper mindestens zehn Milliarden Dollar in die Taschen gesteckt haben. Die gefährliche Reise könne zwischen 2000 und 6000 Dollar kosten, sagte IOM-Chef Swing am Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

Weltweit steigt die Zahl der Flüchtlinge nach Erkenntnissen der Vereinten Nationen auf den höchsten Stand aller Zeiten: Kriege und Armut dürften dazu führen, dass 2015 insgesamt mehr als 60 Millionen Menschen ihre Heimat verliessen, erklärte das Flüchtlingshilfswerk UNHCR kürzlich.

(SDA)


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