Schmerzhafter Weltcup-Auftakt für Fanny Smith

Fanny Smith klagt nach ihrem Sturz zum Weltcup-Auftakt über Schulterschmerzen
Fanny Smith klagt nach ihrem Sturz zum Weltcup-Auftakt über Schulterschmerzen © KEYSTONE/EPA TT NEWS AGENCY/MARCUS ERICSSON / TT
Für die Skicrosserin Fanny Smith beginnt die Weltcup-Saison im Montafon (Ö) äusserst schmerzhaft. Die Weltmeisterin von 2013 fällt nach einem Sturz auf das Schlüsselbein wochenlang aus.Das Malheur unterlief Smith in der Qualifikation für das Rennen vom Samstag.

In der letzten Kurve des Kurses stürzte die 23-jährige Waadtländerin und brach sich beim Aufprall das linke Schlüsselbein. Umgehend getätigte medizinische Abklärungen in Bad Ragaz ergaben, dass es sich um einen verschobenen Bruch handelt. Dadurch wird eine Operation des Schlüsselbeins, die am Montag durchgeführt wird, unumgänglich.

Für die Schweizer Teamleaderin ist die Jagd nach dem zweiten Gesamtweltcup-Sieg ihrer Karriere damit beeinträchtigt, bevor das erste Finalrennen der Saison überhaupt stattgefunden hat. Swiss-Ski geht von einem Minimalausfall von “mehreren Wochen” aus. Sollte Smith tatsächlich, wie sie auf ihrer Facebook-Seite schrieb, “Anfang Januar zurück sein”, würde sie nur die fünf im Dezember stattfindenden Rennen im Montafon, in Val Thorens (Fr) und in Innichen (It) verpassen. Erster Weltcup-Termin im neuen Jahr ist der 9./10. Januar mit dem Event in Watles (It).

Erfahrungen bei Fahrern mit identischer Verletzung (Alex Fiva, Peter Stähli) haben in der Vergangenheit gezeigt, dass womöglich aber auch mit einem Out von zwei bis drei Monaten zu rechnen ist. Das würde bedeuten, dass Smith allenfalls ihre erstmalige Teilnahme an den X-Games in Aspen verpassen könnte. Der marketingtechnisch wichtigste Anlass der Saison (Januar 2016) hat auf diesen Winter hin Skicross nach drei Jahren wieder ins Programm aufgenommen.

Drei Schweizer in der K.o.-Phase

Von den sieben im Montafon in der Qualifikation gestarteten Männern und den drei Frauen werden drei in den Finals vom Samstag vertreten sein: Alex Fiva und Armin Niederer sowie Priscillia Annen.

(SI)


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