Schneefall sorgt für Chaos auf Waadtländer Strassen

In der Romandie führt der viele Schnee auf den Strassen zu einigen Problemen. (Symbolbild)
In der Romandie führt der viele Schnee auf den Strassen zu einigen Problemen. (Symbolbild) © KEYSTONE/KARL MATHIS
Starke Schneefälle haben am Freitag für ein Chaos auf den Waadtländer Strassen gesorgt. Die Kantonspolizei verzeichnete Dutzende Verkehrsunfälle. Auf der A1 staute sich der Verkehr bis zu zwölf Kilometern.

Nach einem Unfall bei der Verzweigung Le Vengeron GE stauten sich auf der A1 die Autos auf zwölf Kilometern bis zum Grenzübergang Bardonnex. Auch auf dem rund 70 Kilometer langen Streckenabschnitt zwischen Vevey VD und Genf gab es verschiedentlich Staus, wie der Verkehrsinformationsdienst viasuisse mitteilte.

Chaotische Verkehrslage

“Die Verkehrslage ist chaotisch”, sagte am Freitag Olivier Rochat, Mediensprecher der Waadtländer Polizei, der Nachrichtenagentur sda. Zahlreiche Strassenabschnitte mussten wegen Unfällen gesperrt werden. So etwa die Autobahn A9 zwischen Orbe und Vallorbe. Dort standen Lastwagen quer. Bei den meisten Unfällen blieb es bei Blechschäden, wie Rochat festhielt.

Schneefront zieht Richtung Osten

In Freiburg musste die A12 zwischen La Veyre und Châtel-St-Denis vorübergehend gesperrt werden. Auch im Seeland und in der Region Bern-Freiburg führte der Schneefall zu Verkehrsbehinderungen. Verschiedentlich gab es auch Unfälle. Ob diese aber auf die Witterung zurückzuführen sind, war laut viasuisse unklar.

Gemäss SRF Meteo zieht die Schneefront weiter Richtung Osten. Allerdings liegt die Schneefallgrenze im Osten höher als im Westen. In der Nacht droht vor allem östlich der Saane Schneeregen.

(SDA)


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