Schüsse in München – Was wir wissen und was nicht

Luftbild der Münchner Innenstadt (Symbolbild).
Luftbild der Münchner Innenstadt (Symbolbild). © Wikipedia
Bei der Attacke in München mit Toten und Verletzten spricht die Polizei von einer “akuten Terrorlage”. Zugleich war die Situation auch Stunden nach dem ersten Alarm um kurz vor 18 Uhr noch unübersichtlich.

WAS WIR WISSEN:

– Am Freitagabend gab es am Olympia-Einkaufszentrum in München bei Schüssen Verletzte und mindestens neun Tote. Nach Angaben der Polizei wurde an einem Schnellrestaurant geschossen.

– Die Münchner Polizei spricht von einer “akuten Terrorlage” in der Stadt.

– Drei Täter sind nach Angaben der Polizei mit “Langwaffen” auf der Flucht.

– Die Bürger wurden über das Smartphone-Warnsystem Katwarn aufgefordert, ihre Wohnungen nicht zu verlassen: “Zu Ihrer Sicherheit Plätze & Strassen meiden; Täter flüchtig; Bahn & Busverkehr eingestellt; Radio und Fernseher einschalten”. Auch sollten keine Menschen aus dem Umland mehr in die bayerische Landeshauptstadt fahren.

– Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer und Innenminister Joachim Herrmann setzten ein Krisentreffen in der Staatskanzlei in München an.

– Ärzte und Schwestern wurden zu Münchner Spitälern gerufen. “Es wurde der Alarm Massenanfall Verletzte ausgelöst”, sagte der Sprecher des Universitäts-Klinikums Grosshadern, Philipp Kressirer. Das sei vor allem zur Vorsorge geschehen.

WAS WIR NICHT WISSEN:

– Die Hintergründe der Tat waren zunächst nicht bekannt, Sicherheitskreise schliessen einen Terroranschlag nicht aus.

– Wo sich die Täter aufhalten, war völlig unklar.

(SDA)


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