Schweiz kämpft gegen den Abstieg

Keine einfache Aufgabe: Der Schweizer Davis-Cup-Captain Severin Lüthi muss mit seinem Team im September nach Usbekistan reisen
Keine einfache Aufgabe: Der Schweizer Davis-Cup-Captain Severin Lüthi muss mit seinem Team im September nach Usbekistan reisen © KEYSTONE/TI-PRESS/GABRIELE PUTZU
Das Schweizer Davis-Cup-Team muss vom 16. bis 18. September nach Usbekistan reisen, um den Verbleib in der Weltgruppe zu sichern. Das Los meinte es nicht gut mit den Schweizer Tennisspielern. Usbekistan auswärts ist im September die vielleicht anspruchsvollste Aufgabe, die möglich war.

Einerseits zeichnet sich eine logistische aufwändige und zeitraubende Reise ab, anderseits verfügen die Usbeken mit der Weltnummer 97 Denis Istomin, der aktuell in Gstaad im Einsatz steht, über einen durchaus gefährlichen Spitzenspieler. Zudem ist offen, ob Roger Federer und Stan Wawrinka nach dem reich befrachteten Programm im Sommer mit den Olympischen Spielen und dem US Open dabei sein werden. Die weite Reise könnte beim Entscheid ein negativer Faktor sein.

Gegen Usbekistan hat die Schweiz noch nie gespielt. Die Voderasiaten gehört der Weltgruppe noch nie an, seit der Unabhängigkeit 1994 scheiterte die ehemalige Sowjet-Republik nicht weniger als acht Mal im Aufstiegs-Playoff. Zweitbester Spieler ist Farrukh Dustow (ATP 225), weitere Usbeken finden sich nicht in den Top 500 der Weltrangliste.

In der 1. Runde verlor die Schweiz im März in Italien klar 0:5. Usbekistan qualifizierte sich mit einem 3:2 gegen China für die Playoffs. In der Regel spielt man in der Hauptstadt Taschkent auf Sand.

(SDA)


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