“Hippie-Bus” wegen Nahtoderfahrung

Ausschnitt aus dem Cover von Dodos neuem Top-Ten-Album "Anti Brumm". Darauf trägt er sein derzeitiges Markenzeichen, das Basecap aus Stroh, O-Ton: "Ich trage jetzt das Stroh auf dem Kopf und nicht mehr im Kopf" (Pressebild).
Ausschnitt aus dem Cover von Dodos neuem Top-Ten-Album "Anti Brumm". Darauf trägt er sein derzeitiges Markenzeichen, das Basecap aus Stroh, O-Ton: "Ich trage jetzt das Stroh auf dem Kopf und nicht mehr im Kopf" (Pressebild). © Pressebild
Wäre der Musiker Dodo mit 20 nicht im afrikanischen Dschungel an Malaria erkrankt, dann hätte es den Sommer-Hit “Hippie-Bus” womöglich nicht gegeben. Nach jener Nahtoderfahrung damals habe er beschlossen, voll auf die Musik zu setzen, sagt der mittlerweile 38-Jährige.

Ein weiteres ein- oder besser abschneidendes Erlebnis war offenbar das Ende einer Beziehung, wie der Reggae-Sänger, der eigentlich Dominik Jud heisst, in der Sendung “Glanz & Gloria Weekend” verriet. Damals habe er beschlossen, die hüftlangen Dreadlocks zugunsten einer Glatze aufzugeben.

Auch die Entstehung seines Künstlernamens “Dodo” gab der in Kenia geborene Sohn eines Schweizer Paars preis: Als er mit fünf Jahren mit der Familie in die Schweiz kam, brachte er seine Steinschleuder mit – “das war mein Ding”.

Mit dieser versuchte er – erfolglos, wie er beteuert – Vögel abzuschiessen. Ein Gspänli wusste aus “Alice im Wunderland”, dass es einen ausgestorbenen Vogel namens “Dodo” gab – schon war der Spitzname geboren. Se non è vero, è ben trovato. (SDA)


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