Schweizer Curlerinnen kommen nicht vom Fleck

Warten auf die Aktion der Gegnerinnen: Binia Feltscher (links) und Irene Schori
Warten auf die Aktion der Gegnerinnen: Binia Feltscher (links) und Irene Schori © KEYSTONE/AP CP/ANDREW VAUGHAN
Die Weltmeisterinnen um Skip Binia Feltscher treten an den Curling-Europameisterschaften in Glasgow weiterhin an Ort. Am Montag lassen sie einem 8:4-Sieg gegen Italien ein 5:6 gegen Schottland folgen.Die Schweizerinnen weisen nunmehr eine Negativbilanz von 2:3 Siegen vor.

Im Duell zweier Weltmeister-Teams vergaben sie gegen Schottland den sicher geglaubten Erfolg im 10. End, als Binia Feltschers letzter Stein, für den ein grosser Teil des Hauses frei war, missriet.

Die Niederlage ist für Christine Urech, Franziska Kaufmann, Irene Schori und Binia Feltscher vom CC Flims umso schmerzlicher, als die Schottinnen um Skip Eve Muirhead, die Weltmeisterinnen 2013, zu den direkten Konkurrentinnen im Kampf um den Einzug in die Halbfinals gehören.

In den verbleibenden vier Partien der Round Robin spielen die Schweizerinnen der Reihe nach gegen Finnland, Schweden, Tschechien und Deutschland. Die höchste Hürde werden voraussichtlich die Schwedinnen um Skip Anna Hasselborg darstellen.

Mit einem mühevoll erkämpften Erfolg gegen die sieglosen Italienerinnen konnten die Schweizerinnen am Montag die Bilanz zunächst auf 2:2 Siege ausgleichen.

Die Aussenseiterinnen aus Italien um Skip Federica Apollonio hielten den Match bis nach dem 8. End offen. Mit einem brillanten letzten Stein im 9. End ermöglichte Skip Binia Feltscher dem Team der Weltmeisterinnen das entscheidende Viererhaus. Während des 10. Ends gaben die Italienerinnen auf. Das klare Resultat täuscht darüber hinweg, dass die Partie bis in die Schlussphase sehr ausgeglichen verlief.

(SDA)


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