Schweizer Kultur an der Fussball-EM im Herzen von Paris

Medaillengewinner werden im "House of Switzerland" gefeiert an der Leichtathletik EM in Zürich. Auch an der Fussball-EM in Paris präsentiert sich die Schweiz mit einem "Maison de la Suisse". (Archivbild)
Medaillengewinner werden im "House of Switzerland" gefeiert an der Leichtathletik EM in Zürich. Auch an der Fussball-EM in Paris präsentiert sich die Schweiz mit einem "Maison de la Suisse". (Archivbild) © KEYSTONE/EDA/PRAESENZ SCHWEIZ/HANDOUT
Das “Maison de la Suisse” an der Fussball-Europameisterschaft in Frankreich öffnet seine Tore im Herzen von Paris. Mit der Plattform für die Landespromotion sollen die bilateralen Beziehungen zu Frankreich gepflegt und kulturelle Aktivitäten angeboten werden.

Das neue “House of Switzerland” heisst “Wanderlust”. In Frankreich werde eine zeitgenössische und kreative Schweiz präsentiert, heisst es in einer Mitteilung von Präsenz Schweiz, der Abteilung für Landeskommunikation des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA).

Der Open-Air-Kultur-Club befindet sich in den Docks en Seine, dem Zentrum für Mode und Design. “Unsere Künstler, genau wie die Nati-Spieler, sind echte Imagebooster für die Schweiz im Ausland”, sagte Präsenz-Schweiz-Direktor Nicolas Bideau gemäss der Mitteilung.

Das kulturelle Programm wird gestaltet vom Montreux Jazz Festival, dem Filmfestival von Locarno, den Théâtres Vidy und Arsenic in Lausanne, dem Montreux Comedy-Festival sowie dem Fonds für zeitgenössische Kunst der Stadt Genf.

Am kommenden Mittwoch reist Sportminister Guy Parmelin nach Paris, um die Nationalmannschaft beim Spiel gegen Rumänien anzufeuern. An der Eröffnung am Donnerstagabend nehmen unter anderem der frühere Nati-Captain Alexander Frei und der Direktor des Montreux Jazz Festival Mathieu Jaton teil.

Die Schweizer Küche wird mit den Rezepten des gebürtigen Schweizer Koch Pierre Jancou geehrt, der seit 25 Jahren in Paris lebt. Zudem wird Schweizer Street Food angeboten.

Das Budget für das “Maison de la Suisse” beläuft sich insgesamt auf eine Million Franken. Finanziert wird es durch eine öffentlich-private Partnerschaft.

(SDA)


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