Schweizer starten als Aussenseiter in die EM-Qualifikation

Für das Schweizer Nationalteam mit Coach Petar Aleksic beginnt heute die EM-Qualifikation
Für das Schweizer Nationalteam mit Coach Petar Aleksic beginnt heute die EM-Qualifikation © KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Ohne die beiden NBA-Spieler Thabo Sefolosha und Clint Capela bestreitet die Schweizer Basketball-Nationalmannschaft in den kommenden zweieinhalb Wochen die Qualifikation für die EM 2017.

Nach vier Wochen Vorbereitung gilt es für die Mannschaft von Petar Aleksic heute in Kopavogur, einem Vorort von Reykjavik, ernst. Die sieben Gruppenersten sowie die besten vier Zweiten qualifizieren sich für die Titelkämpfe, die 2017 in Finnland, Israel, Rumänien und der Türkei ausgetragen werden.

Favorit auf den Sieg in der Gruppe A ist Belgien. Die Nummer 44 des FIBA-Rankings gewann ein Vorbereitungsturnier in Polen mit dem Gastgeber, Schweden und Georgien. Ebenfalls stärker einzuschätzen als die Schweiz ist Island. Um sich einen Platz in Europas Top 24 zu sichern – neben den vier Gastgeberländern sind auch die besten neun Teams der EM 2015 bereits qualifiziert -, brauchen die Schweizer einen ähnlichen Exploit wie vor zwei Jahren, als sie in Freiburg, wo nun alle drei Heimspiele austragen werden, Russland 79:77 bezwangen.

Die im Vergleich zur Konkurrenz kurze Vorbereitung von einem Monat verlief resultatmässig nicht nach Wunsch. Gegen Dänemark, die Ukraine und die Slowakei setzte es für die Schweiz Niederlagen ab. Im abschliessenden Testspiel vor einer Woche gegen Bulgarien resultierte immerhin ein knapper Sieg (72:67). Neben Captain Dusan Mladjan und dem Routinier David Ramseier zählt Trainer Aleksic in Abwesenheit seiner Stars in erster Linie auf Jonathan Kazadi und Arnaud Cotture von Meister Fribourg Olympic.

(SDA)


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