Schweizer U21 nach Niederlage in Norwegen ausgeschieden

Ehrentor ohne Wert: Die Schweiz verliert in Norwegen trotz des Treffers von Edimilson Fernandes 1:2
Ehrentor ohne Wert: Die Schweiz verliert in Norwegen trotz des Treffers von Edimilson Fernandes 1:2 © KEYSTONE/PETER SCHNEIDER
Die Schweizer U21-Nationalmannschaft verpasst durch ein 1:2 in Norwegen ihre letzte Chance auf die Qualifikation für die EM-Endrunde.

Die Chancen der Schweiz, als einer der vier besten Gruppenzweiten noch die Barrage zu erreichen, waren bereits vor dem letzten Spiel in Norwegen nur noch klein. Nach der Partie ist jegliches Rechnen müssig geworden. Nach dem 1:2 beendet das Team von Coach Heinz Moser die Qualifikation hinter England und Norwegen auf dem 3. Platz.

In Drammen brachte Ghaya Zahid die Platzherren kurz vor der Pause in Führung. Nach einer guten Stunde gelang Edimilson Fernandes der Ausgleich für die Schweizer. Elf Minuten vor dem Ende gelang dem Basel-Legionär Mohamed Elyounoussi der Siegtreffer für die Skandinavier.

Norwegen – Schweiz 2:1 (1:0)

Drammen. – SR Guida (ITA). – Tore: 44. Zahid 1:0. 66. Fernandes 1:1. 79. Elyounoussi 2:1.

Norwegen: Rossbach; Haraldseid, Jenssen, Grönner, Meling; Trondsen, Fossum, Zahid (93. Kristoffersen), Daehli (80. Thorsby); Ödegaard (88. Glesnes), Elynounossi.

Schweiz: Mvogo; Hadergjonaj, Gülen, Gelmi, Angha; Araz, Bertone; Fernandes, Tarashaj (53. Kamberi), Khelifi (78. Tabakovic); Frey (86. Campo).

Bemerkungen: Schweiz u.a. ohne Wüthrich (verletzt) und Zakaria (A-Nationalteam). Verwarnungen: 48. Bertone. 72. Zahid (beide wegen Fouls).

U21. EM-Qualifikation. Gruppe 9. In Drammen: Norwegen – Schweiz 2:1 (1:0).

Rangliste: 1. England 7/17. 2. Norwegen 7/13. 3. Schweiz 8/12. 4. Kasachstan 7/4. 5. Bosnien-Herzegowina 7/3.

Die letzten Spiele. Dienstag, 11. Oktober (16.00 Uhr): Kasachstan – Norwegen (in Aktobe), England – Bosnien-Herzegowina (in Walsall).

Modus: England als einer der neun Gruppensieger direkt für die EM-Endrunde 2017 in Polen qualifiziert. Die vier besten Gruppenzweiten spielen in Barrage-Partien um zwei weitere Plätze. Polen ist als Gastgeber gesetzt.

(SDA)


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